Safari-Feeling mit Romantik-Touch: Südafrikanisches Bobotie mit Mango Chutney

Bobotie mit Mango Chutney und Basmati-Jasmin-Reis - ein südafrikanisches Gericht

Mit der Geschichte hinter unserer 3. Kochstation haben wir endlich ein wenig Zeit für Romantik! Unser Marketing-Experte Georg hat uns dieses Mal ein Rezept von seiner einmaligen Hochzeitsreise im März 2013 nach Südafrika mitgebracht: Den landestypischen Auflauf BOBOTIE.

Die dreiwöchige Rundreise, angefangen mit einer Safari im Pilanesberg Nationalpark mit anschließender Fahrt über die Garden Route nach Kapstadt, hat bei Georg und seiner Frau Anja aber nicht nur kulinarisch seine Eindrücke hinterlassen. Wer einmal ein Foto des heimischen Wohnzimmers gesehen hat, würde wohl nicht glauben, dass er sich im Ruhrpott befindet. Eher könnte man meinen, dass jeden Moment Elefanten, Giraffen, Zebras oder Löwen vorbeischauen.

Kurzum der Südafrika-Virus hat die mittlerweile 3-köpfige Familie vollkommen infiziert und der Nachwuchs darf sich wohl in ein paar Jahren schon auf einen erneuten Besuch des Kaps der guten Hoffnung freuen. Bis dahin begeistert Georg auch andere gerne für die südafrikanische Landschaft und Kultur: Über 6.500 Fotografien sind auf der erlebnisreichen Reise entstanden, ca. 800 davon haben es in eine 1-stündige Präsentation geschafft.

Versorgt werden Gäste und Freunde bei diesem Erlebnis natürlich landestypisch. Georg hatte uns versprochen: Südafrikanisches Bobobtie mit frischen Mango-Chutney und Basmati-Jasmin-Reis hat bis jetzt ausnahmslos jedem Gast geschmeckt… und was sollen wir sagen? Er hat Wort gehalten, kein einziges Fitzelchen ist in dieser Woche vom [bra_highlight style=“highlight1″]Bobotie[/bra_highlight] übrig geblieben.

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Rezeptvorschlag: Südafrikanisches Bobotie mit Mango-Chutney (für 4-6 Personen)

Zutaten Bobotie:
3-4 Zwiebeln
1 kg Hackfleisch, Lamm oder Rind
600 ml Milch
1 EL Butter oder Bratcreme
3 Teelöffel Currypulver
Salz / Pfeffer
60 ml Essig, weiß
4 Scheiben Weißbrot
125g Aprikosen-Marmelade
100 g Mandeln, gestiftelt
3 Eier
6-10 Lorbeerblätter

Zutaten Mango-Chutney:
1-2 Zwiebeln
1 Mango
20g Butter
2 EL Honig
1,5 TL Currypulver
1 Prise Kurkuma
1 Lorbeerblatt
1 Glas Weißwein, trocken (alternativ Traubensaft)
1 Schuss Weißweinessig

Zubereitung:
Für das Bobotie die Zwiebeln schälen und würfeln, um sie danach in Butter glasig zu braten. Die Weißbrotscheiben zerpflücken und in ca. 300 ml Milch einweichen bis eine breiige Masse entsteht. Das Hackfleisch zu den Zwiebelwürfeln geben und anbraten.
Anschließend Essig und Marmelade hinzugeben, danach die Weißbrot-Milch-Mischung und Mandelstifte. Die gesamte Masse mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. noch etwas Essig hinzufügen und in eine Auflaufform füllen. Die restliche Milch (300 ml) und die Eier verquirlen und über die Masse geben. Lorbeerblätter zu ¾ in die Masse stecken.
Das Ganze im vorgeheizten Ofen bei 160°C ca. 30 Minuten backen.
Für das Mango-Chutney Zwiebeln und Mango schälen und in Würfel schneiden.
Die Zwiebelwürfel in einem Topf mit etwas Butter glasig angehen lassen.
Mango, Honig und Curry hinzufügen und ebenfalls angehen bzw. karamellisieren lassen.
Gewürze hinzufügen und das Ganze mit dem Weißweinessig ablöschen. Mit dem Wein auffüllen und alles sämig einkochen lassen.
Zum Bobotie mit Mango-Chutney eignen sich Reis oder Couscous perfekt als Beilage.
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Insider-Info

Currypulver ist nicht gleich Currypulver! Die Gewürzmischung, die dem indischen Masala nachempfunden ist, kann man hierzulande in den unterschiedlichen Formen kaufen. Doch Vorsicht! Gerade günstigere Varianten färben Gerichte zwar gelb, ihnen fehlt jedoch häufig die geschmackliche Tiefe. Deshalb nicht am falschen Ende sparen! Psssst… unser Koch Georg bevorzugt für sein Bobotie das Currypulver eines bekannten Münchener Fernsehkochs mit der Mischung aus Bockshornkleesamen, Chili, Fenchel, Kardamom, Knoblauch, Koriander, Kreuzkümmel, Kümmel, Kurkuma, Muskatnuss, Paprika edelsüß, Piment, Rosmarin, Senfmehl, Vanille und Zimt.
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Süße Grüße aus dem Kaukasus – Aserbaidschanische Pahlava

Pahlava à la Aserbaidschan

Die Hauptstädte unserer ersten kulinarischen Reisestation und unseres nächsten Zieles liegen zwar fast auf demselben Breitengrad, trotzdem trennen Madrid und Baku satte 4.500 Kilometer. Manche haben es vielleicht schon erraten, der nächste Stop auf der De-Media Verköstigungsreise verschlägt uns tief in den Kaukasus nach Aserbaidschan. Unser Junior-Projekt-Manager Fabian bringt uns die Küche der Region etwas näher.

Wir könnten jetzt die Geschichte erzählen, dass Fabian ein traditioneller aserbaidschanischer Name für den erstgeborenen Sohn ist, aber für Märchengeschichten aus dem Orient befinden wir uns mit Baku allerdings noch zu weit nördlich: Fakt ist, dass Fabians Verlobte eine waschechte Aserbaidschanerin ist und ihr einmaliges Wissen über die landestypische Küche netterweise nicht nur mit Fabian zu Hause sondern auch mit uns teilt.

So kommen wir dieses Mal mit [bra_highlight style=“highlight1″]ASERBAISCHANISCHEN PAHLAVA[/bra_highlight] in den Genuss einer wahren süßen Versuchung.

Ähnlich wie in vielen anderen Küchen der Region kennt man auch in Aserbaidschan eine Vielzahl an Nachspeisengebäcken. Der Klassiker überhaupt sind die Pahlava, ein Gebäck aus verschiedenen Teigschichten mit Nüssen (Walnüsse, Mandeln oder Pistazien).

Die Verwandtschaft zu türkischen Baklava ist nicht zu übersehen. Wir konnten uns beim Verzehr von Fabians Walnuss -Variante selbst davon überzeugen, dass der Hinweis die Pahlava könnten im Gegensatz zur türkischen Version für uns empfindliche Westeuropäer eine angenehm mildere Süße haben, durchaus stimmt.

Da die Pahlava außerdem durch einen äußerst hohen „Nährwertgehalt“ glänzen, wollen wir andere an unserem Erfahrungsschatz teilhaben lassen: Vorher nicht zu viel Magenvolumen an andere Speisen verschwenden, damit genug Platz bleibt für mehrere Stücke Pahlava…

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Rezeptvorschlag: Pahlava à la Aserbaidschan (für 22-24 Pahlava)

Zutaten für den Teig:
3 Tassen Mehl
250 g ungesalzene Butter, in kleine Stücke geschnitten
1 Tasse saure Sahne
1 TL Natron
2 Eigelb

Zutaten für die Füllung:
2 Tassen Zucker
2 Eiweiß
3 Tassen gehackte Walnüsse (für den richtigen Crunch-Effekt nicht zu klein hacken)

Zur Dekoration:
1 Eigelb
Handvoll Walnuss-Hälften zur Dekoration

Zubereitung:
Für den Teig Mehl und Butter in eine große Schüssel geben und mit dem Mixer verarbeiten bis sich erbsengroße Krümel bilden. In einer kleinen Schüssel die saure Sahne und Natron vermischen, zu den Butterkrümeln geben und das Eigelb hinzufügen. Anschließend die gesamte Masse zu einem weichen Teig verkneten. Die Teigmasse in 3 gleiche Teile trennen und jeweils in Frischhaltefolie wickeln. Die Teigstücke nun für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Füllung zunächst den Zucker gemeinsam mit dem Eiweiß in einer Schüssel 3 Minuten steif schlagen. Dann die gehackten Walnüsse unterheben. Ein Backblech einfetten und den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Die erste Teigschicht auf einer gemehlten Arbeitsfläche gemäß der Größe des Backbleches ausrollen und vorsichtig auf das Blech heben. Im Anschluss die Hälfte der Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Genauso mit der zweiten und dritten Teigschicht verfahren und die andere Hälfte der Füllung dazwischen verteilen.
Die Deckschicht mit Eigelb bestreichen, die Masse mit einem scharfen Messer in Rauten schneiden und jedes einzelne Stück mit einer halben Walnuss verzieren. Nun die Pahlava 35 – 40 Minuten im Ofen backen und anschließend unbedingt ausreichend abkühlen lassen.

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Insider-Info

Pahlava werden in Aserbaidschan üblicherweise und gerne mit dem Nationalgetränk Chai (schwarzem Tee) gereicht. So kann man entspannte und gesellige Stunden in Aserbaidschan verleben. Keinen Tipp wollte uns die Landeskennerin dazu geben, wie man es nach danach wieder von der Couch schafft. Die einzige Idee, die wir haben: Einfach gar nicht erst versuchen, sondern lieber noch ein Pahlava genießen!
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Aus dem Herzen Spaniens – Tortilla de Patata

Tortilla de Patatta - spanisches Nationalgericht.

Wir beginnen die kulinarische Agentur-Länderreise in Spanien, der Heimat unserer Kollegin María, der Assistentin der Geschäftsleitung. Beim derzeitigen Wetter ein idealer Startpunkt um die Agenturlaune durch die Gedanken an Sonne, Siesta und Fiesta wieder nach oben zu schrauben.

María hat sich dazu entschlossen, uns diesen Mittwoch mit der [bra_highlight style=“highlight1″]TORTILLA DE PATATA[/bra_highlight] eines der spanischen Nationalgerichte näher zu bringen.
Auf die Frage nach dem Warum hat Maria eine ganz klare Antwort:
Die Tortilla de Patata ist schlichtweg das beste Gericht der Welt!!!

Und passend zu dieser These liefert sie auch gleich die blanken, unwiderlegbaren Fakten:
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  • Alle benötigten Zutaten sind absolut preiswert und in so gut wie jedem Haushalt zu jeder Tages- und Nachtzeit auffindbar
  • Ob heiß, lauwarm oder kalt – sie schmeckt bei jeder Temperatur
  • Sie wird sowohl als Hauptmahlzeit oder Beilage serviert und passt zu jedem Gericht und jeder Gelegenheit
  • In Spanien darf sie in den typischen Kneipen und Bars auf keiner Speisekarte fehlen, sei es zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen, man bekommt sie jederzeit an jeder Ecke
  • Selbst die kritischen Vegetarier lieben sie

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Die einzige Frage, die sich Maria bei dieser klaren Sachlage noch stellt: Kartoffeln, Zwiebeln und Eier gehören in so vielen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln. Warum sind nur die Spanier auf die ultimative Verbindung in der Tortilla de Patata gekommen?
Dies ist wohl eine Frage, die wir uns bei De-Media ab diesem Mittwoch auch neidisch stellen werden.
Und weil Maria so überzeugt von ihrem traditionellen spanischen Gericht ist, geht sie noch weiter und behauptet, dass sich niemand finden wird, der der Tortilla de Patata nicht mag. Wir werden ihr wahrscheinlich zustimmen…

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Rezeptvorschlag: Tortilla de patata

Zutaten für 4 Personen:
800 Gramm Kartoffeln
6 EL Olivenöl
1 Zwiebel
6 Eier
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln und die Zwiebel schälen. Kartoffeln in Würfel oder dünne Scheiben schneiden. Zwiebel in feine Würfel schneiden.
Etwa 4 Esslöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen, die Kartoffeln und Zwiebeln etwa 20-25 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Die Kartoffeln sollen dabei nicht angebraten werden. Evtl. die Kartoffeln leicht vorkochen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend Kartoffeln und Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und gründlich abtropfen lassen.

Die Eier verquirlen und die Kartoffeln mit den Zwiebeln dazu geben. Dies nun etwa 5-10 Minuten ruhen lassen.
2 Eßlöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen und in etwa 5-8 Minuten die Masse bei mittlerer Hitze stocken lassen. Dann die Tortilla wenden. Dazu die Pfanne mit einem großen Teller abdecken und wenden, so dass die Tortilla auf dem Teller liegt. Die Tortilla dann wieder in Pfanne gleiten lassen und fertig garen.

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Insider-Info

Auf solche Ideen können wohl auch nur wir Deutschen kommen: Es ist bei Strafe verboten den einmaligen Geschmack der Tortilla de Patata mit irgendwelchen grünen Ergänzungsmitteln (Kräuter)oder Gewürzen zu verfälschen. Der Spanierin in unserer Agentur stellen sich bei solch einer Idee die Nackenhaare auf – und ihr lässt sich nur noch der warnende Hinweis entlocken, bei solch einer grotesken Rezeptverschandelung gefälligst nicht den Namen TORTILLA DE PATATA in den Mund zu nehmen.
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