Pizza & Pasta waren gestern – Italienische Küchengrüße mit Gnocchi alla Gorgonzola

Pizza & Pasta

Ein wahrer Küchenhit darf auf unserer „De-Media tischt auf“-Reise natürlich nicht fehlen. Letzte Woche war es endlich soweit: Unser Programmierer René brachte uns in den Genuss italienischer Küche. Hierzulande haben wir die südeuropäischen Gerichte aus dem Stiefel ja quasi schon adoptiert, Pizza und Nudelgerichte landen bei uns zu Hause wahrscheinlich häufiger auf dem Teller, als das Eisbein mit Sauerkraut. Umso erfreuter waren die Gesichter, dass René uns weg von den gängigen Klischees einen anderen Klassiker der italienischen Küche präsentierte: selbstgemachte Gnocchi alla Gorgonzola.

Während manche Banausen Gnocchi eventuell für eine weitere Nudelsorte halten, sind sie in Wahrheit kleine Kartoffelklöße die in Italien ähnlich der Pasta gerne als erster Gang in der traditionell üppigen Speisefolge gereicht werden.

Gnocchi haben in der italienischen Küche eine fast genauso lange Tradition wie Nudeln. Bevor die Kartoffel ihren europäischen Siegeszug startete wurden sie nur aus Mehl (die sardischen Maloreddus) oder Weizengrieß (Gnocchi alla Romana) hergestellt.

Eine besonders lange Tradition aber haben sie In Verona haben die kleinen Klöße ihren Weg ins Brauchtum gefunden: Am Karnevalsfreitag werden Gnocchi in riesigen Mengen vor der Basilika San Zeno Maggiore verteilt.

Wir konnten uns jedenfalls davon überzeugen, dass alles, was in der italienischen Küche so lange weitergegeben wird nicht nur wunderbar schmeckt, sondern auch eine ganze Großfamilie länger satt macht.

Insider Tipp: Ein Espresso gehört in Italien nach dem Essen so selbstverständlich dazu, wie das Amen in der Kirche. Und wer es wirklich richtig machen will, der trinkt einen korrekten Kaffee. Was das ist? Ein Caffè Coretto ist ein Espresso mit Schuss. Am besten eignet sich hierfür eine Note Sambuca, der klassische klare Likör aus Mittelitalien.

Rezeptvorschlag:
Gnocchi alla Gorgonzola

Zutaten für 4 Personen:

Für die Gnocchi
750 g Kartoffeln (unbedingt mehlig kochend)
500 g Mehl
100 g Weizengries
Prise Salz

Für die Soße
400 g Gorgonzola
2 Becher Sahne
6 EL Butter
6 EL Parmesan, geriebener
Salz und Pfeffer
Frisches Basilikum

Zubereitung:

Für die Gnocchi Kartoffeln in Salzwasser kochen und schälen. Die Kartoffeln noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken und rasch Mehl und Grieß zugegeben. Etwas Salz darüber streuen, alle Zutaten kräftig vermengen und den Teig in Anschluss ca. 5 Minuten ruhen lassen. Aus dem Teig mehrere daumendicke Rollen herstellen und diese in 2 Zentimeter lange Stücke zerteilen. Anschließend jedes Teigstückchen mit dem Daumen über die Innenseite einer Gabel rollen, damit die Soße später besser haften kann.

Die fertigen Gnocchi in einen Topf mit kochendem Wasser geben. Sie können abgeschöpft werden, wenn sie an der Oberfläche schwimmen.

Für die Soße den Gorgonzola in kleine Würfel schneiden. Bei schwacher Hitze in einer Pfanne mit der Butter vorsichtig schmelzen. Langsam und unter ständigem Rühren die Sahne und den Parmesankäse dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Gnocchi mit der heißen Käsecreme verrühren frisches Basilikum dazugeben und sofort servieren.

Crossover-Küche vom Balkan – Zelen Fasul mit Pilav

elin_bulgarien

Müde vom weiten Reisen machen wir bei „De-Media tischt auf“ mal wieder kleinere Schritte und lassen auf die griechische Küche einen Abstecher ins benachbarte Grenzland folgen. Auf dem Speiseplan stand dieses Mal ein Crossover von bulgarischer und türkischer Küche präsentiert von unserem Programmierer Elin: Zelen Fasul mit Pilav und leckerem bulgarischen Weißkäse.

Der Crossover in der Küche macht absoluten Sinn weil Elin ihn in Persona lebt. Geboren in Bulgarien, aufgewachsen in der Türkei, kaum volljährig auf nach Deutschland wo ihn der Weg dankenswerter Weise zu De-Media und letzte Woche auch in unsere Küche geführt hat. Zwar besitzt Elin seit kurzem auch die deutsche Staatsbürgerschaft – Eisbein und Sauerkraut haben es glücklicherweise aber noch nicht in den Kochtopf geschafft.

Wir konnten uns davon überzeugen, dass die herrlich deftigen grünen Bohnen mit Rindfleisch und der traditionelle türkische Reis einfach wunderbar zusammenpassen. Genau so erstaunt war der ein oder andere, dass die Zubereitung von Reis eben nicht nur in Tüte rein und Tüte raus besteht. Und spätestens nach dem Genuss des eingelegten Weißkäses brauchten wir uns den Rest der Woche um Vampire keine Sorgen mehr machen…

Insider Tipp: Gerade bei der Zubereitung des Käses sollten unbedingt originale Produkte verwendet werden. Im Zeitalter des Internets kein Problem: Hier findet man gute Seiten auch mit bulgarischem Käse und Gewürzmischungen. Wer die Sprache nicht beherrscht, kann hier natürlich einige Überraschungen erleben – wir können ja immer noch Elin fragen.

Rezeptvorschlag:
Zelen Fasul (Bulgarische grüne Bohnen mit Fleisch)

Zutaten für 4 Personen:

800 g grüne Bohnen
500 g Rind- oder Hammelfleisch
500 g Zwiebel(n), gehackt
½ Liter Brühe
10 Knoblauchzehe(n)
1 TL Paprikapulver, süß
½ Paprikaschote(n), in Streifen geschnitten
½ Dose/n geschälte Tomate(n)
viel Pfeffer, frisch gemahlenen
Salz
Bohnenkraut
1 kl. Dose Tomatenmark

Zubereitung:

Fleisch sehr heiß anbraten. Geschnittene Zwiebel dazu und glasig dünsten. Bohnen einschichten. Paprikapulver, 1/2 Paprika, Bohnenkraut und Knoblauch dazugeben. Durchrühren und etwas schmoren lassen. Restliche Zutaten dazu und 1 – 1 1/4 Std. kochen, oder 20 Min. im Schnellkochtopf. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken

Rezeptvorschlag:
Pilav (Türkischer Reis)

Zutaten für 4 Personen:

10 EL Öl
3 EL Reis-Nudeln, Arpa Sehriye
2 Gläser Reis, türkischer
3 Gläser Wasser, warmes
2 ½ TL Salz
2 EL Butter

Zubereitung:

Reis mit 1 TL Salz in eine kleine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, so dass er mit Wasser bedeckt ist. Den Reis nun mindestens 30 Minuten ziehen lassen.  Anschließend den Reis mit reichlich kaltem Wasser ausspülen. In eine beschichtete Pfanne mit hohem Rand oder das Öl und die Reisnudeln goldgelb anrösten. Nun den gewaschenen und abgetropften Reis hinzugeben und alles ca. 3-4 Minuten lang anrösten. Die Temperatur runterdrehen und das warme Wasser, 1,5 TL Salz und die Butter hinzugeben und einmal umrühren. Mit einem Deckel abdecken und den Reis so lange ziehen lassen, bis das ganze Wasser vom Reis aufgesaugt ist.

Rezeptvorschlag:
Sirene (Eingelegter bulgarischer Weißkäse)

Zutaten für 4 Personen:

1 große Dose Weißkäse (rund)
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
3-4 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, bulgarische Gewürzmischung
Olivenöl, Rapsöl

Zubereitung:

Weißkäse in grobe Würfel und Paprika in kleine Streifen schneiden. Reichlich Oliven und Rapsöl in eine Schüssel geben, gepresste Knoblauchzehen hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und der bulgarischen Gewürzmischung abschmecken. Käsewürfel und Paprika hinzugeben und gut vermengen. Erneut mit bulgarischer Gewürzmischung bestreuen (nicht mehr vermengen!) und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Pastitsio – Mediterrane Küche von den griechischen Inseln

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Wir haben unsere kulinarische Reise bei „De-Media tischt auf“ mit mediterraner spanischer Küche begonnen, da bietet es sich pünktlich zur Halbzeit unserer Agentur-Kochaktion doch an wiedermal einen Abstecher ans Mittelmeer zu machen – gerade jetzt, wo hier langsam die Kälte Einzug hält. Unsere CSS-Designerin Katerina hat uns mit ihrem Gericht direkt auf die Ionischen Inseln entführt und uns mit bekömmlicher und natürlich reichhaltiger griechischer Küche verköstigt: Pastitsio mit einer wunderbaren Choriatiki (Bauernsalat).

Neben den üppigen Fleischgerichten zählen in der griechischen Küche besonders zwei Auflaufgerichte zu den absoluten Klassikern: der Auberginen-Kartoffel-Auflauf Mousaka und eben die Hackfleisch-Nudel Variante des Pastitsio. Dieser Nudelauflauf stammt ursprünglich von den Ionischen Inseln (Korfu zählt dazu) vor der Westküste der Peleponnes und hat seinen Siegeszug weit über das griechische Festland hinaus in die Küchen weltweit angetreten.

Katerina hat uns den Auflauf mit einem weiteren Klassiker der griechischen Küche, dem Bauernsalat, serviert, der einfach brilliert. Gemeinsam mit dem deftigen Pastitsio eine bekömmliche Kombination. Nichts wurde übrig gelassen und obwohl wir im Sinne unserer Chefs auf den Ouzo verzichtet haben, grüßen wir mit einem „jamas!“.

Insider Tipp: Der Bauernsalat besticht durch seine Einfachheit, an den Zutaten sollte aber nicht gespart werden: Er steht und fällt mit dem richtigen Käse und dem richtigen Öl! Natives Olivenöl Extra (beste Güteklasse) verleiht dem Salat in seiner Kombination die richtige Note. Beim Schafskäse sollte man im Supermarkt die Augen offenhalten, denn nicht überall ist immer Feta drin. Viele Produkte in deutschen Supermärkten bestehen aus Kuhmilch. Für den Original-Genuss sollte man darauf achten, dass der Käse zu 100% aus Schafsmilch hergestellt wurde.

Rezeptvorschlag: Pastitsio (griechischer Nudelauflauf)

Zutaten für 6 Personen:

500 g Makkaroni
40 g Butter
200 g geriebener Feta
Salz

Für die Fleischsauce:
500 g Hackfleisch vom Rind
4 reife Tomaten, geschält und gehackt
2 EL Öl
1 große Zwiebel, fein gehackt
125 ml Rotwein
1 Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer
1/2 TL gemahlener Zimt
1 Bund glatte Petersilie, gehackt

Für die Béchamelsauce:
60 g Butter
10 EL Mehl
750 ml warme Milch
Prise Muskatnuss
Salz und Pfeffer
1 Ei, leicht geschlagen

Zubereitung:

Salzwasser zum Kochen bringen und die Makkaroni bissfest garen. Abgießen und wieder in den Topf geben. Butter in einem kleinen Topf goldbraun zerlassen und über die Makkaroni gießen. Den Feta-Käse unterrühren und abkühlen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln anbraten. Hackfleisch dazugeben und unter Rühren gut anbraten. Wein hinzufügen und bei starker Hitze etwa 1-2 Minuten kochen, bis er verdunstet ist. Tomaten, Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer und Zimt hinzufügen. Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen. Die Petersilie zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Für die Béchamelsauce Butter in einem Topf bei mäßiger Hitze zerlassen. Mehl einrühren und 1 Minute erhitzen, bis es schäumt. Vom Herd nehmen und nach und nach Milch unterrühren. Wieder unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Sauce sämig wird. Hitze reduzieren und 2 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Salz, Pfeffer und Muskatnuss zufügen. Leicht abkühlen lassen, dann das Ei unterrühren.

Die Hälfte der Nudeln in eine Form geben, mit der Fleischsauce bedecken und die restlichen Nudeln darauf verteilen. Béchamelsauce über die Nudeln verteilen und bei vorgeheiztem Backofen ca. 40 Minuten backen.

Polnisches Borschtsch – Handfester Genuss in Reinform

Von unserer letzten Kochstation Estland war es diesmal nur ein Katzensprung zum nächsten kulinarischen Agentur-Ziel. Nur mal schnell durchs Baltikum gehuscht und schon kam De-Media in den Genuss von polnischen Köstlichkeiten. Um den kurzen Wegen treu zu bleiben, hat auch die Abteilung nicht gewechselt – der Kochlöffel wurde quasi intern über den Schreibtisch hinweg an unseren Grafik-Meister Mirek weitergereicht, der uns mit Hausmannskost aus seiner Heimat  und seiner Kindheit verköstigte: Barszcz mit Krokiety.

Obwohl wir uns alle schon seit Wochen auf eine Wodka-Suppe eingestellt hatten, überraschte uns Mirek nicht nur mit einem klassischen Nationalgericht. Er hat für die Zubereitung der Speisen auch keine Kosten und Mühen gescheut und seine Mutter extra zur tatkräftigen Unterstützung anreisen lassen (zumindest bleiben wir in dem festen Glauben). Mit im Gepäck hatte sie als leckeren Zusatz eine Räucherwurst, die bei Mirek sofort Kindheitserinnerungen weckt. In diesen konnte leider nicht lange geschwelgt werden, so schnell war die schmackhafte Wurst verzehrt.

Und auch von der eigentlichen Hauptspeise, der Rote Beete-Suppe und den Kroketten blieb kein Fitzel mehr übrig. Es ist nun mal so….bei Mama schmeckts einfach am Besten!

Insider Tipp: Barszcz wird in Polen traditionell mit Krokiety gegessen. Dabei wird die klare Suppe auch gerne mal in Getränkeform gereicht und statt mit dem Löffel gerne direkt aus kleinen Schüsseln geschlürft. Wer die Kroketten unkompliziert auf die Hand nimmt, kann gleich aufs komplette Besteck verzichten – aber Vorsicht, mit Rote Beete-Flecken ist nicht zu spaßen!

Rezeptvorschlag: Barszcz (Klare Rote Beete-Suppe)

Zutaten für 4 Personen:

1 kg Rote Beete
6 Körner Piment
1/2 Bund Suppengrün
2 l Wasser
4 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
1 Prise Salz
1 Prise Zucker

Zubereitung:

Einen Topf mit dem Wasser füllen und zum Kochen auf den Herd stellen. Das Suppengrün waschen und unzerkleinert in einen Topf geben. Die Rote Beete schälen, in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden und mit den Pimentkörnern ebenfalls in den Topf geben. Das Ganze solange kochen, bis die Rote Beete-Scheiben weich sind und die Suppe eine kräftige rote Färbung angenommen hat. Nach Belieben gegen Ende der Garzeit die zerdrückte Knoblauchzehe hinzugeben. Anschließen die Suppe vom Herd nehmen, den Zitronensaft hinzugeben und mit Salz und Zucker abschmecken. Die Gemüseeinlage wird zum Ende entfernt, damit eine klare Suppe entsteht.

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Rezeptvorschlag: Krokiety (Kroketten) mit Fleischfüllung oder Sauerkraut mit Pilzen

Zutaten für 4 Personen:

Für den Teig:
1 Tasse Mehl
1 Tasse Milch
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Füllung:
400 g Hackfleisch, vom Schwein oder gemischt
250 g Sauerkraut
1 Ei
Salz und Pfeffer

Außerdem:
1 Ei
Mehl
Semmelbrösel
Fett, zum Ausbacken

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit Milch, Salz und Eiern verquirlen. Den Teig wie Pfannkuchen in einer gefetteten Pfanne ausbacken.

Für die Füllung das Hackfleisch mit Sauerkraut und Ei vermengen. Salzen und pfeffern. Anschließend die Füllung auf die ausgekühlten Pfannkuchen geben. Dabei mittig die Füllung wurstförmig auflegen. Den Pfannkuchen unten und oben einschlagen und einrollen, damit eine zylinderformige Tasche entsteht. Diese Tasche in Mehl wenden, anschließend in Ei und Panade. In einer Pfanne ausbacken. Abwandlungen der sind Füllung möglich, z. B. Sauerkraut mit Pilzen.

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In der Küche einfach, on top in der digitalen Welt – Estland und seine Leibspeisen

Rosolje, Tule homme jälle, Brotsuppe

Nach zwei Ausflügen in eher heimische Gefilde, stand diesmal bei der De-Media-Kochaktion wieder eine einzigartige Enddeckungsreise auf unserem Programm. Unsere Grafikdesignerin Milla hat uns in die oberste Ecke des Baltikums entführt. Estnische Leibspeisen wurden uns serviert:
Gefüllte Pfannkuchen mit typisch rotem Heringssalat gefolgt von einer Nachspeise der etwas anderen Art – die berühmt berüchtigte Brotsuppe.

Wenn man die estnische Küche mit einem Wort beschreiben sollte, passt laut Milla am besten “einfach” und das ist laut unserer Expertin mehr als logisch: Was will man von dem kleinen baltischen Land mit sehr kargem Klima erwarten? Die Gerichte sind exakt so, wie sie sein sollten: einfach und sättigend. Und das macht sie für Milla so wunderbar!

Was unsere Designexpertin in ihrer bescheidenen Art verschweigt, wovon wir uns aber auch durch sie persönlich im Agenturalltag mehr als einmal ein Bild machen konnten: So einfach und traditionell es die Esten bei der Küche handhaben mögen, im digitalen Sektor sind sie auf der Überholspur: Die kleine baltische Republik wird heutzutage als das vielleicht digitalste Land der Welt gehandelt. Regierung, Verwaltung, Bildung, Gesundheit oder Recht – so gut wie alles findet fortschrittlich online statt und die Bürger ziehen begeistert mit. In Estland scheint man den wichtigen Dingen Aufmerksamkeit  zu schenken.

Aber zurück zur Küche: Zwar wurde die estnische Küche über Jahrhunderte durch mächtige Nachbarländer beeinflusst (Dänemark, Deutschland, Schweden, Polen, Russland haben immer wieder das kleine Land erobert und regiert) dennoch hat man sich kulinarische Besonderheiten erhalten. Traditionelle Lebensmittel der Esten waren immer Roggenbrot, gesalzener und geräucherter Fisch, Milchprodukte, Rüben, Kohl, Bohnen, sowie Graupen. Viele Kombinationen dieser Lebensmittel findet man in keiner anderen Küche (z.B. Milch mit Erbsen und Fisch oder Kartoffeln als ein Bestandteil von süßem Gebäck). Ein weiteres Merkmal – es wird kaum gebraten und wenn, dann nicht im Öl, sondern in Milch mit Schmand oder in Milch mit Mehl.  Gewürze werden ebenfalls spärlich eingesetzt.

Die nationale Küche ist in der baltische Restaurantwelt in letzter Zeit leider nicht sehr populär. Aber sie lebt weiter in den Familien. So hat uns Milla selbstverständlich eine Menüfolge aus Omas Rezeptbuch präsentiert. Brot wurde daheim nicht weggeschmissen, wenn es trocken war. Man hat daraus Leivasupp wörtlich “Brotsuppe” gemacht, eine süße Mahlzeit, die als Nachspeise serviert wurde. Und wenn Gäste erwartet wurden, hieß es Pfannkuchen-Zeit. Die gefüllten und mit Käse überbackenen Pfannkuchen haben einen lustigen Namen: “Tule homme jälle” was übersetzt “Komm morgen wieder” heißt – wir haben Millas Gastfreundlichkeit mehr als zu schätzen gewusst und sind natürlich am nächsten Tag alle wieder erschienen.

Rezeptvorschlag: Tule homme jälle (Gefüllte Pfannkuchen)

Zutaten für 6-7 Pfannkuchen:

Für den Teig:
3 Eier
100 ml Mehl
300 ml Milch
Prise Salz

Für die Füllung:
1 mittelgroße Zwiebel
500 g Hackfleisch
250 ml Fond (abhängig von der Fleischwahl
1 Bund Petersilie
Salz und Pfeffer nach Geschmack

geriebener Käse zum Überbacken

Zubereitung:

Die Petersilie hacken und bei Seite stellen. Die Zwiebel fein hacken und glasig anschwitzen. Das Hackfleisch hinzugeben, leicht anbraten und mit dem Fond übergießen. Bei mittlerer Hitze die gesamte Flüssigkeit reduzieren lassen. Danach die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken, abkühlen lassen und zuletzt die Hälfte der Petersilie darunter mischen.
Eier in einer Schussel leicht aufschlagen. Salz, Milch und Mehl hinzufügen. Alles solange rühren, bis der Teig glatt ist. Die Pfannkuchen in einer beschichteten Pfanne backen.
Aufpassen, dass diese nicht zu dünn werden – sonst besteht die Gefahr, dass die Pfannkuchen reißen, wenn sie gefüllt werden.
Auf jeden Pfannkuchen in der Mitte ca. zwei Teelöffel der Füllung platzieren und den Pfannkuchen gut und fest zusammenrollen.
Die gefüllten Pfannkuchen in eine Auflaufform legen, mit  dem geriebenen Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Celsius überbacken bis alles gold-braun ist. Vor dem Servieren den Rest der Petersilie darüber streuen.

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Rezeptvorschlag: Rosolje (Heringssalat mit Roter Beete)

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Zutaten für 4 Personen

400 g rote Bete
200 g gekochte Kartoffeln
200 g gekochte Möhren
2 mittlere Herringfilets (gesalzen)
2 mittlere Gewürzgurken
500 g Schmand
Salz
1/2 TL Senf

Zubereitung:

Alle Zutaten würfeln und gut mischen. Anschließend Schmand, Senf und Salz hinzufügen und nochmals durchmischen. Den Salat ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, im Optimalfall über Nacht.

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Insider Tipp: Möchte man den Heringssalat noch spannender machen, fügt man Äpfel, gekochte Eier und geräucherte Würstchen oder gekochten Schinken hinzu.

Besonders wichtig: Niemals rote Bete und Kartoffeln zusammenfügen, bevor diese komplett abgekühlt sind! Ansonsten wird es matschig!

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Rezeptvorschlag: Brotsuppe

Zutaten (keine genaue Portionsangaben, es geht nach Geschmack)

altes Roggenbrot (möglichst dunkel)
Cranberrysaft
Zucker
Rosinen

Zur Deko: Schlagsahne und rote Beeren (Cranberrys, kandierte Kirschen)

Zubereitung:

Das Brot in kleine Stücke schneiden und in einem Topf mit gekochtem Wasser übergießen, bis das Brot bedeckt ist. Auf mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Langsam Saft und Zucker dazu geben und abschmecken. Die Masse sollte leicht nach Cranberry schmecken und nicht allzu süß sein. Hat sich das Brot komplett zum Brei aufgelöst, Rosinen hinzugeben. Im Anschluss den Brei vom Herd nehmen in kleinen Schalen/Gläsern kalt stellen. Vor dem Servieren mit Schlagsahne und Beeren dekorieren.

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Allein unter Vegetariern und wie man trotzdem Biss in sein Essen bekommt: Zucchini–Nudeln mit Lammhackbolognaise

De-Media bittet im regnerischen August seine Mitarbeiter zu Tisch. Schon vier Mal sind diese zusammengekommen, um sich verschiedene Aromen aus allen möglichen Heimatrichtungen schmecken zu lassen. Mitarbeiter Jens hat eindeutig seine Wurzeln im Rheinland, verschweigt aber gern dass er in Leverkusen geboren wurde, fühlt er  sich doch mehr als berufener Düsseldorfer. Hier ging er in den Kindergarten, besuchte das Schloß-Gymnasium Benrath, studierte Politik, Geographie und Informationswissenschaften an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität (sein damaliger Dozent ist heute GF der De-Media).

Seine beiden Frauen (Tochter & Mutter), mit denen er zusammenlebt, beeinflussen den überzeugten Fleischesser ein wenig in der Essenszubereitung frei nach dem Motto „einen Hauch weniger Tartar, dafür etwas mehr Gemüse darin – nämlich eine Kaper mehr“. In der umfangreichen Kochbuchsammlung des ambitionierten Seglers befinden sich auch Werke des veganen Kochbuchautors Attila Hiltmann. Hier recherchierte der Social-Media Verantwortliche auch das Rezept der [bra_highlight style=”highlight1″]Zucchini-Nudeln[/bra_highlight]. Für perfekte kohlehydratfreie Gemüsespiralen benutzt er einen Gemüseschneider. Das Ergebnis war einwandfrei: Perfekte Zucchini-Spaghetti und -Tagliatelle, die auch noch super schmeckten. Abgerundet – und für den Fleischliebhaber ansprechend aufgemotzt – gab es eine [bra_highlight style=”highlight1″]Lammhackbolognaise[/bra_highlight], die für 12 Stunden auf dem Herd schmurgelte. Um seine Kollegen geschmacklich nicht allzu große Hürden aufzuerlegen, schmuggelte er 50 % Rinderhack darunter – so war der Geschmack nicht allzu fremd. Jens persönlicher Tipp: „Dank der Gemüsenudeln fällt die Entscheidung für einen zweiten Teller nur halb so schwer ins Gewicht.

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Rezeptvorschlag: Zucchini –Nudeln mit Lammhackbolognaise

Zutaten für 4 Personen:

Für die Nudeln:
Je Person eine gerade Zucchini.
Durchdrehen – Blanchieren – Fertig.

Für die Bolognaise:
500 Gramm Hackfleisch
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Möhren
1 Stange Staudensellerie
2 EL Butterschmalz
500 g Lammrindhack
eine Prise Zucker
1 fr. Lorbeerblatt
3 Stiele Thymian
¼ Zweig Rosmarin
1 Dose geschälte Tomaten (850 g)
100 ml Rot- oder Weißwein
200-300 ml Rinderbrühe oder –fond
Chili
Meersalz

Zubereitung:
Gemüse putzen, kleinschneiden, in Butterschmalz andünsten, aus dem Topf wieder herausnehmen.

Fleisch in kleinen Portionen einzeln anbraten, bis sich Röststoffe gebildet haben. Anschließend das Gemüse, Lorbeer, Thymianzweige, Rosmarin hinzugeben und mit und Pfeffer, Salz, Chili würzen. Abschließen mit Fond ablöschen, auf kleiner Hitze mehrere Stunden simmern lassen.
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Insider-Info

Achten Sie immer darauf, dass das Fleisch in einzelnen kleinen Portionen anrösten. Ansonsten wird das Fleisch nur gekocht, es bilden sich keine Röstaromen – und damit auch nicht die typisch braune Farbe von Schmorgerichten.
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Back to the german roots: Kartoffelauflauf mit anschließenden Nussecken

Kartoffelauflauf und Nussecken

Runde 4 im Kochduell der de-Mitarbeiter: Caro Lonnes, geborene Bunge (das sei nur der Ordnung halber erwähnt, weil sie sich erst neulich vermählte) mag es gern kräftig und ehrlich. Das liegt sicherlich auch daran, dass sie nicht nur äußerst sportlich ist und „nebenher“ als Trainerin bei den Hockey-Mädels des HTC Neuss (diese holten 6 x den Deutschen Meister-Titel) fungiert. Zudem bevorzugt die gebürtige Düsseldorferin regionale Produkte. Natürlich wollen wir an dieser Stelle nicht verschweigen, dass das Nachtschattengewächs ursprünglich aus Südamerika stammt. Doch die krautige Kartoffelpflanze hat bereits im 17. Jahrhundert an den Niederrhein rübergemacht, so kann man diese mittlerweile als souverän eingedeutscht betrachten.

Ein kleiner – weil interessanter – Schlenker sei an dieser Stelle erlaubt: Die wenigsten Pommes frites-Liebhaber weltweit wissen, das die meisten Kartoffeln aus China stammen. Der gelbe Riese produziert rund ein Viertel der gesamt knödeligen Welternte, diesem dicht auf der Fersen, Indien. Seltsam, beide Staaten hatte man bisher gefühlt in den Reisanbau verortet.

Zurück zum Kartoffelauflauf: Kenner und Wohlinformierte wissen schon längst, Kartoffeln haben wenig Kalorien. So besitzen 100 Gramm Kartoffeln rund 70 Kilokalorien und sind damit vergleichsweise kalorienarm. Sie haben zum Beispiel weniger Kalorien als Bananen.

Das trifft aber auch unseren [bra_highlight style=”highlight1″]Kartoffelauflauf[/bra_highlight] nicht zu, Käse und Fleisch, machen aus dem bodenständigen Essen eher eine buchstäblich runde Sache. Auch die anschließend gereichten [bra_highlight style=”highlight1″]Nussecken[/bra_highlight] sorgen für erhebende und zugleich bleibende Momente auf den Hüften unserer Mitarbeiter. Gut zu wissen, Fett ist und bleibt DER Geschmacksträger.

Aber: so die persönliche Einschätzung von Sporttrainerin Caro: „”Nein, es gibt kein Lebensmittel, das generell dick macht. Das Zuviel von etwas ist das Problem. Und zur Not treibt man ein bisschen mehr Sport – und dann vielleicht noch mehr…”

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Rezeptvorschlag: Kartoffelauflauf mit Hackfleisch

Zutaten für 4 Personen:
1 Kg Kartoffeln
500 g Hackfleisch, halb und halb
200 ml Sahne
100 ml Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
1 Ei
200 g geriebenen Käse
Salz, Pfeffer & Chilli
Butter

Zubereitung:
Die Kartoffeln kochen, pellen und anschließend in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, würfeln und in Butter glasig anschwitzen. Das Hackfleisch zu den Zwiebeln geben und mit Salz, Pfeffer und Chilli würzen. Ist die Hackfleischmasse gut angebraten, Sahne und Gemüsebrühe dazugeben und das Ganze gut einkochen lassen.

Immer abwechselnd eine Schicht Kartoffeln und eine Schicht der Hackfleischmasse in einer Auflaufform übereinanderschichten. Zum Abschluss das Ei und den geriebenen Käse vermengen und über den Auflauf geben. Bei 180° C Umluft ca. 40 Minuten im Ofen goldbraun werden lassen.
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Insider-Info

Achten Sie immer darauf, dass Sie Kartoffeln nicht zusammen mit Äpfel, Birnen, Pflaumen, Pfirsiche und Bananen lagern dürfen. Diese sondern nämlich Ethylen ab, das dazu führt, dass die Kartoffeln früher reifen und sogar verderben können. Dieses Gas kann man an dem typisch süßlich-modrigen Geruch erkennen.
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Rezeptvorschlag: Nussecken (Zutaten für 1 Backblech)

Für den Teig:
300 g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eigelb
125 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
150 g Butter

Für den Belag:
100g Aprikosenkonfitüre
200 g Butter
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 EL Wasser
2 EL Rum
400 g Haselnüsse, gemahlen
2 Eiweiß
200 g Kuvertüre

Zubereitung:
Für den Teig Mehl, Backpulver, Eigelb, Zucker, Vanillezucker, Salz und Butter verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig zwischen Klarsichtfolie ausrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Ofen auf 175°C vorheizen.

Für den Belag Aprikosenfruchtaufstrich erwärmen, glatt rühren und auf dem Teig verstreichen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Wasser und Rum in einem Topf erhitzen, einmal aufkochen, vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

Die Haselnüsse unterrühren, Eiweiß steif schlagen und unterheben. Nussmasse ebenfalls auf dem Teig verstreichen. Auf der mittleren Schiene im Ofen ca. 25 Minuten backen, herausnehmen und am besten sofort mit einem Pizzaschneider in Dreiecke schneiden.

Die Kuvertüre fein hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Nussecken mit den Längskanten in die flüssige Kuvertüre tauchen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.
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Aus dem Herzen Spaniens – Tortilla de Patata

Tortilla de Patatta - spanisches Nationalgericht.

Wir beginnen die kulinarische Agentur-Länderreise in Spanien, der Heimat unserer Kollegin María, der Assistentin der Geschäftsleitung. Beim derzeitigen Wetter ein idealer Startpunkt um die Agenturlaune durch die Gedanken an Sonne, Siesta und Fiesta wieder nach oben zu schrauben.

María hat sich dazu entschlossen, uns diesen Mittwoch mit der [bra_highlight style=”highlight1″]TORTILLA DE PATATA[/bra_highlight] eines der spanischen Nationalgerichte näher zu bringen.
Auf die Frage nach dem Warum hat Maria eine ganz klare Antwort:
Die Tortilla de Patata ist schlichtweg das beste Gericht der Welt!!!

Und passend zu dieser These liefert sie auch gleich die blanken, unwiderlegbaren Fakten:
[bra_list style=”star-list”]

  • Alle benötigten Zutaten sind absolut preiswert und in so gut wie jedem Haushalt zu jeder Tages- und Nachtzeit auffindbar
  • Ob heiß, lauwarm oder kalt – sie schmeckt bei jeder Temperatur
  • Sie wird sowohl als Hauptmahlzeit oder Beilage serviert und passt zu jedem Gericht und jeder Gelegenheit
  • In Spanien darf sie in den typischen Kneipen und Bars auf keiner Speisekarte fehlen, sei es zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen, man bekommt sie jederzeit an jeder Ecke
  • Selbst die kritischen Vegetarier lieben sie

[/bra_list]
Die einzige Frage, die sich Maria bei dieser klaren Sachlage noch stellt: Kartoffeln, Zwiebeln und Eier gehören in so vielen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln. Warum sind nur die Spanier auf die ultimative Verbindung in der Tortilla de Patata gekommen?
Dies ist wohl eine Frage, die wir uns bei De-Media ab diesem Mittwoch auch neidisch stellen werden.
Und weil Maria so überzeugt von ihrem traditionellen spanischen Gericht ist, geht sie noch weiter und behauptet, dass sich niemand finden wird, der der Tortilla de Patata nicht mag. Wir werden ihr wahrscheinlich zustimmen…

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Rezeptvorschlag: Tortilla de patata

Zutaten für 4 Personen:
800 Gramm Kartoffeln
6 EL Olivenöl
1 Zwiebel
6 Eier
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln und die Zwiebel schälen. Kartoffeln in Würfel oder dünne Scheiben schneiden. Zwiebel in feine Würfel schneiden.
Etwa 4 Esslöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen, die Kartoffeln und Zwiebeln etwa 20-25 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Die Kartoffeln sollen dabei nicht angebraten werden. Evtl. die Kartoffeln leicht vorkochen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend Kartoffeln und Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und gründlich abtropfen lassen.

Die Eier verquirlen und die Kartoffeln mit den Zwiebeln dazu geben. Dies nun etwa 5-10 Minuten ruhen lassen.
2 Eßlöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen und in etwa 5-8 Minuten die Masse bei mittlerer Hitze stocken lassen. Dann die Tortilla wenden. Dazu die Pfanne mit einem großen Teller abdecken und wenden, so dass die Tortilla auf dem Teller liegt. Die Tortilla dann wieder in Pfanne gleiten lassen und fertig garen.

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Insider-Info

Auf solche Ideen können wohl auch nur wir Deutschen kommen: Es ist bei Strafe verboten den einmaligen Geschmack der Tortilla de Patata mit irgendwelchen grünen Ergänzungsmitteln (Kräuter)oder Gewürzen zu verfälschen. Der Spanierin in unserer Agentur stellen sich bei solch einer Idee die Nackenhaare auf – und ihr lässt sich nur noch der warnende Hinweis entlocken, bei solch einer grotesken Rezeptverschandelung gefälligst nicht den Namen TORTILLA DE PATATA in den Mund zu nehmen.
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